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Philosophie

Was ich an der Fotografie liebe und was mir dabei wichtig ist...

Mir persönlich ist es vor allem wichtig, dass ihr euch im Nachhinein in den Bildern wiedererkennt. Das Bilder Gefühle vermitteln, nicht nur zeigen wie ihr ausseht, sondern wie ihr seid. Das geht nur, wenn ich euch auch einfach mal machen lasse... aber wie geht das?

Anfangs fühlt es sich nämlich sehr ungewohnt an vor einer Kamera zu stehen und “beobachtet“ zu werden, daher gebe ich euch gerne ein, zwei Hilfestellungen. Aber die wirklich emotionalen Bilder entstehen genau zwischen diesen irgendwie inszenierten Posen... wenn ihr euch löst und ihr selbst seid. Euch vielleicht auch mal darüber kaputt lacht wie ich euch anfangs verbiege... euch zu fotografieren bedeutet nämlich auch euch ein bisschen kennen zu lernen. Zu sehen wie ihr miteinander umgeht, euch berührt und euch anschaut... solche Wohlfühlmomente kann man (meist) nicht innerhalb ein paar Minuten einfangen, die brauchen seine Zeit... meine Shootings dauern so lange wie sie eben dauern. Da ich das Fotografenhandwerk tatsächlich noch ganz analog mit Bildentwicklung in der Dunkelkammer und allem was dazu gehört gelernt habe, worüber ich sehr dankbar bin, darf es gerne eine Mischung aus Portrait Fotografie und Lifestyle Fotografie sein.


Ich liebe Lifestylefotografie - was ist das?

Livestylefotografie bedeutet mehr zu fotografieren als nur Portraits. Mehr als begleitende Reportagefotos ohne ins Geschehen einzugreifen. Fotos im Lifestyle-Stil zeigen einfach mehr von euch!

Ich komme zu euch nach Hause, in euren Garten, begleite euch auf eurem alltäglichen Spaziergang durch den Wald oder Park, verbringe mit euch ein paar Stunden am Strand mit eurem heiß geliebten Bulli... und schaffe mit Hilfe kleiner kreativer Anleitungen eine entspannte Atmosphäre in der innige, echte Momente der Nähe entstehen. Und ich fange all diese kleinen zauberhaften Momente ein. Gerade wenn ihr Kinder habt, wisst ihr wie schnell die Zeit vergeht, dass es Momente gibt in denen man einfach nur da sitzen und stundenlang sein Baby anschauen kann. Um diese Momente geht es mir, es geht um Sonntag morgens im Bett kuscheln, toben mit den Kindern, wie du dein Baby stillst, es wickelst, dabei kuschelst und kitzelst... es geht um euch! Und noch ein bisschen mehr... es geht nämlich auch darum, wie ihr lebt... wie ihr euch in eurem Zuhause Geborgenheit geschaffen habt, wie ihr eingerichtet seid. In eurem Zuhause stecken sicher ganz viele Erinnerungen. Vielleicht schläft dein Baby in deiner alten Wiege, die ihr liebevoll restauriert habt... Ich fotografiere bei so einem Shooting natürlich nicht jedes Zimmer oder jedes Möbelstück... es geht ja nicht um euer Interieur sondern eben um euch. 

Um besondere Bilder zu bekommen, schaue ich mir euer Zuhause an und entscheide dann ganz gezielt nach Hintergrund und Lichteinfall in welchen Zimmern wir fotografieren. Manche Momente ergeben sich dann von ganz allein, bei anderen gebe ich ganz bewusst eine Situation vor.

Es geht dabei nicht darum die knallharte Realität zu zeigen, eine laufende Schnoddernase ist dann doch eher unschön... ich räume auch fast vor jedem Shooting auf, räume Kabelsalat aus diversen aneinandergereihten Dreiersteckdosen genauso wie die allzeit griffbereite Feuchttücherpackung weg oder lege störende Farben in Form von Kissen, Bauklötzen etc. zur Seite...  Jetzt kannst du natürlich sagen, dass dann alles, was ich eben erzählt habe am Ende ja doch nur gestellt ist... nein, ist es nicht. Es geht aber um euer Miteinander und nichts soll im Foto davon ablenken.

 

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Solche Fotos machst du doch jeden Tag selbst mit deinem Smartphone ? Nein, tust du nicht :)

Ich fotografiere selbst sehr oft, eigentlich sogar täglich mit meinem Smartphone, man kann in der Bildbearbeitungs App sogar selektive Schärfe auf Teilbereiche legen, die Sättigung (Schwarz/Weiss) ändern und vieles mehr - mega  :)

Aber das ist es nicht, was eine Fotografin ersetzt! Ich zum Beispiel bin fast nie auf den Bildern zu sehen. Und wenn ich mal ein Selfie von mir mache, ist es auch nicht dasselbe... du selbst und auch deine Kinder verhalten sich ganz anders, wenn du selbst den Auslöser drückst. Du bist vor allem immer nur aussenstehende Beobachterin und nicht Teil deiner Familie. Ich fotografiere dich im Spiel mit deiner Kindern... das ist etwas ganz anderes.

Ganz abgesehen von der Bildqualität einer professionellen Kamera, das Bokeh eines super Objektivs und der unsichtbaren Retusche einer Fotografin :)